Was tun, wenn eingebrochen wurde?


Als Sie nach Hause kommen steht das Fenster weit offen, Bücher sind aus den Schränken gerissen, Ihre Schubladen wurden durchwühlt und Ihre  Schmuckschatulle liegt auf dem Fußboden – Dieses Szenario zeigt schnell, dass Sie Opfer eines Einbruchs wurden. Nach dem Einbruch wird sehr wahrscheinlich die Versicherung einen Teil des finanziellen Schadens übernehmen, jedoch  bleiben emotionale Werte verschwunden und die Angst bleibt, wieder ein Einbruchsopfer zu werden. Immer mehr kriminelle Banden aus Osteuropa reisen nach Deutschland ein, um professionell geplante Einbrüche durchzuführen. So schnell sie eingebrochen sind, so schnell verlassen sie auch wieder das Land. Statistiken zeigen deutlich, dass in den letzten Jahren die Anzahl an Wohnungseinbrüchen zugenommen hat – Tendenz weiter steigend.

Einruch Tipss und Tricks

Blaupunkt Competence Center Sicherheitssysteme hat speziell für Sie eine Checkliste zusammengestellt, mit der Sie im Falle eines Einbruches auf der sicheren Seite sind:

Was ist zu tun:

Im Vorfeld:

  1. Machen Sie vorsorglich von Ihren Wertgegenständen Bilder und bewahren  Sie diese sicher auf
  2. Heben Sie die Rechnungen von gekauften Gegenständen auf, um diese der Versicherung vorlegen zu können

Nach einem Einbruch:

  1. Verständigen Sie umgehend die Polizei und ggf. Ihren Vermieter
  2. Fertigen Sie eine Liste mit den gestohlenen sowie beschädigten Gegenständen an
  3. Machen Sie von beschädigten Gegenständen sowie Einbruchsspuren Fotos
  4. Verständigen Sie Ihre Versicherung schnellstmöglich, denn die  Versicherung wird nicht auf Sie zukommen
  5. Reichen Sie die Liste und Rechnungen der beschädigten sowie gestohlenen Gegenstände nicht zu spät ein, denn unter Umständen erhalten Sie weniger bis hin zu gar kein Geld von Ihrer Versicherung
  6. Bitte bedenken Sie wahrheitsgemäße Angaben zu machen, da Sie sonst eine Anzeige wegen Versicherungsbetrug erhalten könnten.
  7. Teilen Sie Ihren Nachbarn mit, dass eingebrochen wurde, um diese zu sensibilisieren

Selbstverständlich steht die Blaupunkt-Checkliste für Sie zum Download bereit.

 

 

CO-Vergiftung, wie schütze ich mich richtig?

 

 

Kohlenmonoxid (CO) ist ein geruchloses Gas, was Sie nicht sehen können. Bei einer zu hohen Konzentration dieses Gases im Raum, kann es Menschen innerhalb von wenigen Minuten töten. CO-Gase entstehen bei Verbrennungen von Gas, Holz, Kohle sowie Öl. Gerade bei Kaminen, Kohleöfen oder Autogase in Garagen ist die Gefahr, dass giftige CO-Gase entstehen sehr hoch.

Gerade deswegen ist es wichtig, an Orten, wo diese Gase entstehen können, entsprechende Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Mit einem CO-Detektor können schon kleinste Mengen von den giftigen Gasen erkannt werden und können so Leben retten.

 

Was Sie bei der Montage beachten sollten:

  • Den CO-Detektor nicht direkt in Fensternähe montieren, da eine Frischluftzufuhr die CO-Erkennung vermindert
  • Montieren Sie den Detektor nicht in Ihrem Badezimmer, da dort feuchte Luft entsteht und dies zu Fehlalarmen führen kann
  • In Räumen mit Temperaturschwankungen sollte die Montage vermieden werden

 

Was tun, wenn Ihr CO-Melder Alarm schlägt?

  • Geraten Sie nicht in Panik: Öffnen Sie die Fenster und verlassen Sie schnellstmöglich den Raum oder das Haus
  • Wenn Sie in einem Mehrfamilienhaus leben, informieren Sie alle Anwohner
  • Rufen Sie die 112 und erklären Sie der Feuerwehr Ihren Verdacht auf eine Kohlenmonoxid-Vergiftung
  • Betreten Sie Ihre Räume nicht, bis die Feuerwehr diese wieder freigibt
  • Lassen Sie die Räume auf die Quelle des Gasaustrittes überprüfen

Wodran erkennen Sie, dass Sie sich an dem Gas vergiftet haben?

  • Leichte Vergiftung: Leichte Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Müdigkeit sowie Grippesymptome
  • Mittlere Vergiftung: Starke Kopfschmerzen im Bereich der Stirn, Verwirrung, Herzrasen sowie sehr starke Müdigkeit
  • Starke Vergiftung: Ohnmacht und Bewusstlosigkeit, Krämpfe sowie Herz- und Lungenversagen

Rauchmelderpflicht


Rauchmelderpflicht in Deutschland:

BundeslandEinbaupflicht für Neu- und
Umbauten
Nachrüstung in bestehenden
Gebäuden
Saarlandseit Juni 2004-
Thüringenseit Januar 2008-
Mecklenburg-Vorpommernseit September 2006seit Ende 2009
Schleswig-Holsteinseit Dezember 2004seit Ende 2010
Hamburgseit Dezember 2005seit Ende 2010
Rheinland-Pfalzseit Dezember 2003seit Juni 2012
Hessenseit Mai 2005bis spätestens 31.12.2014
Sachsen-Anhaltseit Dezember 2009bis spätestens 31.12.2015
Bremenseit Mai 2010bis spätestens 31.12.2015
Niedersachsenseit November 2012bis spätestens 31.12.2015
Bayernab 2013bis spätestens 31.12.2017
Nordrhein-Westfalenseit April 2013bis spätestens 31.12.2016
Baden-Württembergseit Juli 2013bis spätestens 31.12.2014

 

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                

Wo müssen mindestens ein Rauchmelder – laut Gesetzt – angebracht werden:

  • Schlafräume
  • Kinderzimmer
  • Flure, über die Rettungswege führen

Rauchmelderpflicht in Östereich:

BundeslandEinbaupflicht für Neu- und
Umbauten
Nachrüstung in bestehenden
Gebäuden
Burgenlandseit Juli 2008-
Kärntenseit Oktober 2012seit Ende Juni 2013
Steiermarkseit Mai 2011-
Tirolseit Januar 2008-
Vorarlbergseit Januar 2008-
Wienseit Juli 2008-

 

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       

Wo müssen mindestens ein Rauchmelder – laut Gesetzt – angebracht werden:

  • Schlafräume
  • Kinderzimmer
  • Aufenthaltsräume (Wohnzimmer, Arbeitszimmer usw.)
  • Flure über die Rettungswege führen

Rauchmelderpflicht in der Schweiz:

In der Schweiz gibt es keine geregelten Richtlinien, das Rauchmelder in Gebäuden eingerichtet werden müssen. Jedoch bieten verschiedene Versicherungen Rabatte an, wenn Eigentümer in ihren Gebäuden Rauchmelder installieren.


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